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Routinekontrolle

Mindestens einmal pro Jahr, bei Hor­mon- oder Pilleneinnahme sowie bei lie­gender Spirale zweimal pro Jahr, sollten Frauen in eigenem Sinne eine solche Rou­ti­ne­kon­trol­le durchführen las­sen.
Bei einer gy­nä­ko­lo­gischen Routineuntersuchung wird in besonderem Maße auf das Schamgefühl der Frau Rücksicht genommen. Daher wird vor jeder Un­ter­su­chung die Patientin über den Ablauf informiert.

Fol­gen­de Un­ter­su­chungen wer­den durch­ge­führt:

Un­ter­su­chung des Genitales
Die Un­ter­su­chung beginnt mit der Inspektion des äußeren Genitales. Danach wird der innere Bereich und der äußere Muttermund untersucht. Dazu wer­den die Scheidenwände mit ei­nem schmalen Instrument, ge­nannt Speculum, vor­sich­tig und in der Regel schmerzlos zur Seite gedrückt. Vom Muttermund wer­den mit ei­nem Watteträger und einer schmalen Bürste einige oberflächliche Zel­len entnommen und auf ei­nem Objektträger ausgestrichen, den soge­nannten "Pap Abstrich". Auch diese Un­ter­su­chung ist nicht schmerzhaft. Anschließend wird der Bauchraum, Ge­bär­mut­ter und Eierstockregion vor­sich­tig abgetastet.

Rektale Un­ter­su­chung
Ab 40 Jahren erfolgt eine rektale Un­ter­su­chung.
Durch diese Un­ter­su­chung können der Halteapparat der Ge­bär­mut­ter, Ver­än­de­run­gen im Bereich des Enddarmes und der Hinterfläche der Ge­bär­mut­ter fest­ge­stellt wer­den.

Un­ter­su­chung der Brust
Die Inspektion der Brust erfolgt bei der stehenden Patientin. Hierbei können Größen- und Formungleichkeiten sowie Hautveränderungen erkannt wer­den. Beim Abtasten der Brüste können etwaige Knoten und schmerzhafte Bezirke erkannt wer­den. Zusätzlich wer­den die Lymphknotenregionen in der Ach­sel­höh­le und unter- und oberhalb des Schlüsselbeins abgetastet.
Da eine Un­ter­su­chung beim Frauenarzt immer nur eine Stichprobe sein kann, sollten Frauen die entspre­chende Technik der Selbstuntersuchung beherrschen.